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Der radelnde Koch

Der radelnde Koch darf sich kurz vorstellen ? Danke ! Ich bin der Ingo, arbeite seit über 25 Jahren als selbständiger Koch und habe zur Streßbewältigung Radtouren unternommen, ja und dabei hat mich die Kocherei wieder eingeholt. Die Radtouren waren ja super, aber die Kocherei wollte nicht so gelingen wie in einer richtigen Küche. Ich habe dann aufgerüstet, Töpfe, 2 Brenner, Pfanne u.s.w. bis zum Schneebesen. Ich wollte anspruchsvoll Kochen aber der Profiküchenstreß hatte mich wieder eingeholt. Das kann es doch wohl nicht sein, daß schleppen, suchen in den Packtaschen, den ganzen Krempel auch noch spülen. Das war ja eine richtige Belastung, 1 Stunde kochen und spülen für ein paar Minuten gutes Essen.

Mit wenig Equipment gut zu kochen ist schon schwieriger als in einer Profiküche zu stehen, dachte ich, stimmt aber nicht.  Mir ist  aufgefallen, daß das Equipment keine Rolle spielt, wichtig sind die Arbeitsabläufe und eine gewisse Grundeinstellung und einige Grundkenntnisse. Das habe ich auf vielen Touren und Campingplätzen beobachtet und ausprobiert und habe mir dabei überlegt wie es denn einfacher geht. Mit weniger Equipment, Schlepperei und Streß, ja es geht. Kochen ist so schön wie das Radfahren. Auf den schönen Touren freue ich mich schon auf`s Abendesse.

 " Weniger bringt mehr " !! Wenn die Arbeitsabläufe stimmen

Ich probier zur Zeit eine " Kleinstküche ".  Brennpaste, zwei Baumarkt-Metallgitter und eine Billigpfanne mit Deckel bilden die gesamte Küche für schlappe 6 €. Ein Löffel, eine Gabel, ein scharfes Küchenmesser, kl. Teller und ein kl. Holzbrettchen machen das Equipment komplett. 

Der radelde Koch auf der Arbeit